… liegt hinterm Ortschild und hat das Busgeld versoffen…
Meine nich! Alles Gute! Blumen stehen schon auf dem Tisch und das Essen ist im Kühlschrank… Hehe…
Thanx 4 everything, Fr. W. aus U.

… liegt hinterm Ortschild und hat das Busgeld versoffen…
Meine nich! Alles Gute! Blumen stehen schon auf dem Tisch und das Essen ist im Kühlschrank… Hehe…
Thanx 4 everything, Fr. W. aus U.

Ich war ja diese Woche bei meinem Schwesterherz Uta nebst Familie in München. An Bord warmeine Mutter, die ich Sonntag vorher zu Hause abgeholt hatte. So konnte sie endlich mal die Bude von mir zu Gesicht kriegen… Nach leichter Kritik der Transparenz der Fenster, der militanten Nichtnutzung des Balkons als Grünpflanzen-Biotop und Bewunderung meines privaten Zimmerpflanzen-Darwinismus (die stärksten Pflanzen haben gelernt, das Wasser aus der Luft zu beziehen) waren wir noch schick indisch essen und dann war der Tag des Herrn auch schon um.
Fazit: Mutter kann nicht aus ihrer Dorfdenke („Stefan, was sind das denn da für zwei Tische auf dem Nachbargrundstück—also, schön sieht das nicht aus…“) und ich liebe meine Teil-Anonymität der Stadt („Ach Mutter, dass braucht dich doch echt mal gar nix anzugehen. Halle sieht auch nicht schön aus und man baut einfach Umgehungsstraßen. „)
Die Woche war dann eigentlich nicht wirklich ereignisreich, da ich ja eigentlich zu Urlauben dort war, aber irgendwie doch:
Montag:
- um 10 von Mutter aus den Armen meiner Träume gerissen, hinein in die Kälte Mittagssonne
- Autofahrt nach MUC / Ankommen in MUC
- Biergarten (Mutter hatte 2 Wetten auf der Fahrt verloren… PROST!) 1. Breze gegessen, Breznknödel waren nicht so toll
- Englisch lernen mit meiner Nichte Julia
Dienstag:
- Treffen mit Tim, rausgefahren zu ihm nach Stoiberville, frühstücken ( 2. und 3. Breze gegessen)
- Fahrt mit S-Bahn nach MUC, Tim geht studieren, ich shoppen
- 2-Ebenen Second Hand CD-Laden gefunden. Beute: Curse (Sinnflut Special Edition), Flipsyde (We the people), Mando Diao (Ode to Ochrasy)
- Fühle mich nicht wohl unter diesen Menschen, flüchte mich in die Wärme einer Breznbackstube (4. Breze)
- Treffen mit Tim, Helles im CadU, Vorlesung ausfallen lassen, mit der S-Bahn zu Uta, weiter mit dem Auto nach Ede-Hausen. Kiste Löwenbräu im Kofferraum, Abendgestaltung: Bier, Fernsehen (Monk, Dr. House), Zocken(Mortal Kombat, Streetfighter II) und DVD (hab ich keine wirkliche Errinnerung dran, glaube Snatch)…
Mittwoch:
- aufgewacht durch Handyklingeln: inoffizielle Zusage von Bee Ähm Dabbelju!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! YAY! Geglaubt, ich träume. War aber wach. Ein toller Tag…. Ich beginne zu lächeln
- Verabschieden / Bäckerbesuch mit einem Lächeln (5. und 6. Brezn)
- Zu Uta gefahren, gequatscht, umarmt, gelächelt
- abgehangen, gelächelt
- mit Mutter in den Schäuble-Film „Das Leben der Anderen“… aufgehört, zu lächeln, betroffenheit und versteckte Tränen meiner Mutter. Toller Film, furchbare Wahrheit.
- zuviel Popcorn in meinem Bauch, fange wieder an zu lächeln
- Englisch Lernen mit Julia (natürlich lächelnd)
- pennen gehen…. ein toller tag
Donnerstag:
- Blumen kaufen mit Mutter, Mittag essen bei Uta’s Schwiegermutter
- Sachen gepackt und Schuhe vergessen (…irgendwas ist ja immer…)
- verabschiedet und Rückfahrt nach LE
- Anruf mit der offiziellen Jobzusage… fange wieder an zu grinsen… aber Betriebsrat muss noch zustimmen
- Claudi abgeholt, und zur Auflösungs-Küchenrunde in die „WG Schwarzackerstraße“ geeilt. Opfer des Wernesgrüner-Gewinnspiels geworden. Und fehlt ein „D“… Aber so geht es ja auch fast allen Frauen
Fazit:
- ich kann mich beliebig lange und viel mit Laugengebäck ernähren.
- ich hab Muskelkater im Gesicht
- ich würde die 8. Klasse Englisch-Klausur rocken
- MUC ist cool, aber auch sehr kühl
- meine Freizeit endet am ersten Mayday

Hach ja, die alten Zeiten, als das Schauen nach dem Leben der Anderen noch nicht mit Preisen belohnt wurde…
Deswegen dürft ihr jetzt den persönlichen Osterhasen meiner Schwester betrachten, sehr schickes Foto
Guckt aber irgendwie gehetzt…
Nächste Woche seh ich den Kleinen dann mal wieder live… Freu. Und wehe, er hat mein „Herr der Ringe“-Buch noch nicht zu Ende gelesen, dann kann er das Kippen-Schlauchen vergessen

YAY!
mein Vater sponsort Manchester United…..
Und morgen kauft mir meine grosse Schwester Chelsea!
Hehe…


Mittwoch, gegen 11 Uhr in der Kirche zu Pullach (hach, was lässt dieser Müchener Vorort für Wortspiele zu)
Ich bin Firmpate von meiner Nichte Julia… Und da bin ich auch stolz drauf! So!
Master of Celebration war Kardinal Wetter und sein vornamenloser Freund machte dabei auch gute Miene… Somit konnte die ganze Schicki-Micki-Society dieses katholische Ereignis auch noch zum Sektempfang vor der Kirche ausnutzen und endlich mal wieder die 3 Tonnen Goldschmuck austragen. Und Thorben, Wolfgang und Mareike endlich die neuen anzüge und Kostüme kaufen… très Chic…
Da würde sich Jesus am Kreuz umdrehen, wenn er da noch wäre… Vollkommener Ausverkauf einer Religion zum Event…Naja, zumindest gab’s Brezn
7 Stunden später nach diversen Essen und Getränken und Unterhaltungen gings wieder zurück nach Leipzig. Mir hat es gefallen, Messe ausgenommen.
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