Heute ist ja Nikolaus. Da ist ja bei mir das „5th Traditional Glow Wine Drinking“ angesetzt… Ich weiß zwar nicht mehr, wie viele Flaschen beim letzten Mal drausgegangen sind, aber es waren eine ganze Menge… Die anwohner am Glas-Container waren schlichtweg begeistert und taten ihrer Freude auch mit anfeuernden „Geht’s denn auch noch lauter?“ kund… Selbst zu einem „Ich mach da gleich mit!“ konnte ich sie animieren…. Aber zum Glück sind diese Zeiten der Aggro-Berlin-Anwohnerschaft vorbei, jetzt kann ich wieder in Ruhe allein Sido hören….
Aber zurück zum Wesentlichen… Nikolaus. Der muss ja auch irgendwo wohnen. Und das nennt man das Haus des Nikolaus. Klingt komisch, ist aber so. Das kann man nicht nur malen, sondern auch tanzen…. Idealerweise zum Verarschen von sich im Stroposkop zurechtzappelnden Technojünger…. Wer das nicht kennt, für den mach ich mich mal eben zur Feile:
So, genug gelacht (ich klinge immer noch total blöd auf Aufnahmen). Bitte im Club eurer Wahl ausprobieren, fällt nie auf, wirkt täuschend echt, als ob der Scooter himself den Tanzflur rockt…
Aber Nikolaus hat auch immer was mit Schuhen zu tun… Aber woher kommt das eigentlich?
„Der Einlegebrauch, d. h. das nächtliche Füllen der Schuhe o. Ä., basiert auf der Legende von den drei Jungfrauen, die nachts vom heiligen Nikolaus beschenkt wurden.“ (via)
Nee, is klar… Drei Jungfrauen in einer Nacht „beschenkt„. Das hätte ich sicher mit einer anderen Geste gewürdigt
Aber gut, die Aufklärung ist ja erst später, und solange erzählen wir den Kleinen das Ding mit den Schuhen. Verkauft sich auch besser im Handel, und einige Leute wissen eh ab acht nix mehr mit dem Wort „Jungfrau“ anzufangen. Ausser natürlich die Araber, aber die feiern ja auch keinen Nikolaus-Tag. Und auch der Versuch, Überraschungen in den Schuhen zu verstecken, stieß allgemein auf Ablehung und Widerstand.
Naja, als Nikolaus-Türchen beehren uns heute auf jeden Fall politisch und thematisch korrekt die Blood Red Shoes. Die beiden durfte ich schon beim Maximo Park Konzert in Dresden live erleben, und sie brauchen Vergleiche mit den White Stripes nicht wirklich zu fürchten. Irgendwie cool, was mit zwei Insstrumenten musikalisch möglich ist…
By the way, eine recht schicke Frau Gitarristin…die kann sicher auch andere Saiten aufziehen…







Neighborhood Diss
März 29, 2007„Seit 1200 Jahren wird an der Stadt Halle herumgewerkelt… Und man sieht: Nicht alles, was lange währt, wird gut. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, Halle hingegen sieht aber so aus. Im Jahre 1613 wurde Halle von dem allseits bekannten Halleschen Kometen vollständig zerstört… und mit dem Wiederaufbau wurde niemals begonnen.„
Danke, Olaf. Wir kommen dich besuchen. In Halle. YAY!
(via)
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